Funktionelles Training

Warum es für Deinen Körper die sinnvollste Art zu trainieren ist

Immer wieder kommen Menschen mit derselben Frage zu mir:
„Was ist eigentlich das richtige Training für mich?“
„Soll ich Krafttraining machen oder Ausdauertraining?“
„Was ist am gesündesten für meinen Körper?“

Ganz ehrlich – manchmal denke ich mir: Warum fragst Du mich? Warum hörst Du nicht zuerst auf Deinen eigenen Körper?

Der wichtigste Faktor beim Training ist, dass Du etwas findest, das Dir Spaß macht und das Du langfristig durchhältst.

Trotzdem werde ich als Expertin natürlich oft nach meiner Empfehlung gefragt. Und meine Antwort ist ziemlich klar:

Für die meisten Menschen ist funktionelles Training die sinnvollste Art zu trainieren.

Warum? Weil es den Körper so belastet, wie er ursprünglich gedacht ist.

Der Körper braucht Belastung

Unser Körper entwickelt sich nur durch Belastung.
Nicht durch Schonung. Nicht durch Stillstand.

Unsere Gelenke brauchen Bewegung.
Der Knorpel lebt von Zug und Druck.
Unsere Bandscheiben brauchen Belastung und Entlastung.

Viele Strukturen im Körper sind nicht direkt durchblutet. Sie werden über Bewegung versorgt.
Die Gelenke produzieren beispielsweise Synovialflüssigkeit – die sogenannte Gelenkschmiere – nur dann, wenn wir uns bewegen.

Ohne Bewegung fehlt diese Versorgung.

Bewegung ist also nicht nur Training.
Bewegung ist Pflege für den Körper.

Was funktionelles Training so besonders macht

Beim funktionellen Training arbeitet der Körper als Einheit.

Das bedeutet: 

Der Körper nutzt dabei:

Dadurch entsteht eine sehr hohe Effizienz.

Wir trainieren gleichzeitig:

Und weil dabei so viele Muskeln gleichzeitig arbeiten, steigt auch der Sauerstoffbedarf des Körpers. Das Herz schlägt schneller und das Herz-Kreislauf-System wird automatisch mittrainiert.

Reicht Krafttraining aus – oder brauche ich auch Ausdauertraining?

Diese Frage höre ich oft.

Viele Menschen denken: „Ich muss Krafttraining machen und zusätzlich noch Ausdauertraining.“

Dabei wird häufig vergessen:

Wenn wir nur Ausdauertraining betreiben – zum Beispiel Laufen, Radfahren oder Schwimmen – bewegen wir uns meistens immer mit dem gleichen Widerstand, nämlich unserem eigenen Körpergewicht.

Natürlich verbessert sich die Ausdauer.
Aber der Trainingsreiz verändert sich kaum.

Beim funktionellen Krafttraining hingegen können wir die Intensität ständig steigern.

Der Effekt:

Mit anderen Worten:
Wir trainieren mehrere Fähigkeiten gleichzeitig.

Wenn Du wenig Zeit hast, lohnt es sich viel mehr, funktionell zu trainieren, anstatt lange Ausdauereinheiten zu machen.

Denn funktionelles Training verbindet:

in einer einzigen Trainingseinheit.

Du bekommst also maximalen Effekt in minimaler Zeit.

Und wie ist es mit Laufen?

Wenn Du zusätzlich Zeit hast und gerne läufst, kannst Du natürlich ein bis zwei kurze Laufeinheiten pro Woche einbauen.

Dabei gilt:

Intensiver und kürzer ist oft sinnvoller als lang und langsam.

Warum? 

Fazit

Wenn Du Deinen Körper wirklich gesund, stark und belastbar machen möchtest, ist funktionelles Training eine der effektivsten Trainingsformen.

Es trainiert den Körper so, wie er gedacht ist:
ganzheitlich, komplex und effizient.

Oder einfacher gesagt:

Wenn Du wenig Zeit hast – trainiere funktionell.
Dann trainierst Du alles auf einmal.

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